Lässt sich der Partner ändern?

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Jeder, der in einer Beziehung war, kennt es: die erste Zeit in einer Beziehung ist einfach wunderbar. Alles ist so wunderbar neu, aufregend, einzigartig. Man verliebt sich, der Partner wird so wichtig für einen, wie nichts zuvor. Das hält dann ein Vierteljahr, halbes Jahr, bei manches sogar ein ganzes Jahr an. Bis sich langsam ein Normalzustand einstellt. Und mit der rosaroten Brille verabschieden sich auch die versteckten Marotten. Denn diese kommen nun nackt und ehrlich zum Vorschein.

Für viele Pärchen beginnt jetzt der noch viel schönere Teil –  in der man all die Marotten des Partners sieht und ihn dafür noch mehr liebt. Für diejenigen – hauptsächlich, seien wir ehrlich, Frauen – beginnt hier die wahre Challenge: kann ich meiner besseren Hälfte seine liebenswerten, aber etwas nervigen Marotten abgewöhnen? Oder hatte Carrie in Sex and The City recht und man kann keinen Mann ändern, er ändert höchstens seine Freundin?


Den perfekten Mann gibt es nicht

Carrie hatte mit einer Sache recht: den perfekten Partner gibt es nicht. Wichtig ist, dass jeder in einer Beziehung das Gefühl hat, so akzeptiert zu werden, wie er ist.

Muss ich mich mit den Marotten abfinden?

Versuchen sie die Verhaltensweisen, die sie stören, objektiv zu beurteilen. Sind das wirklich Marotten, mit denen sie nicht leben können? Vielleicht die härteste Aufgabe, die sie in einer solchen Situation zu bewältigen haben. Und wenn sie tatsächlich Probleme mit einigen Aussagen haben, zögern sie nicht, ihren Partner darauf anzusprechen.

Kann ich meinen Partner umerziehen?

Es sollte in einer Partnerschaft nicht darum gehen, seinen Mann zu erziehen oder umgekehrt. Aber: es besteht ein großer Unterschied darin, seinen Partner bestimmte Charaktereigenschaften abgewöhnen zu wollen oder ihm beispielsweise zu mehr Sport zu motivieren. Seien sie ehrlich zu sich selber und bewerten sie ihre Kritik am Partner.

Wie gehe ich diese Vorschläge an?

Sicher ist: mit meckern und nörgeln kommen sie nicht weit. Geben sie ihm einen Grund, seine Verhaltensweisen zu ändern. Wenn sie zum Beispiel immer Geschirr abwaschen, warten sie einen Moment ab, in dem er gut gelaunt ist. Dann waschen sie es trotzdem ab und erwähnen sie ihren Unmut darüber – ohne eine akute Reaktion zu erwarten – beiläufig, kurz und traurig.

Er soll verstehen, dass es sie verletzt, dass er ihnen den Eindruck gibt, dass sie für diese klägliche Arbeit alleine zuständig sind. Denn es ist wesentlich zielführender, wenn ihre bessere Hälfte versteht, warum er sein Verhalten ändern sollte. Gut ist auch, wenn sie nachfragen, wie er ihre Kritik versteht. Manchmal entstehen schon in der Kommunikation die ersten Missverständnisse. Ein einfaches: „versteht du, was mich stört?“ kann Wunder bewirken.

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