Der „Harry Potter“- Star reagiert perfekt auf einen sexistischen Kommentar ihres Kollegen

J.K. Rowling attends The European Premiere of "Fantastic Beasts and where to find them" at Leicester Square, London on 15/11/2016. 
Credit: UPPA/face to face
- Germany, Luxembourg and Switzerland rights only -
J.K. Rowling attends The European Premiere of "Fantastic Beasts and where to find them" at Leicester Square, London on 15/11/2016. Credit: UPPA/face to face - Germany, Luxembourg and Switzerland rights only -

J. K. Rowling reagierte vergangene Woche auf einen sexistischen Kommentar ihres Kollegen, des Autoren John Niven. Dieser bezeichnete auf Twitter die britische Premierministerin Theresa May als „Whore“, zu deutsch: Prostituierte. Sie schrieb auf Twitter:

„Ich distanziere mich hiermit entschieden von einem Mann, den ich als intelligent und lustig zu kennen glaubte, da er Theresa May als Hure bezeichnete.“

Wie auch immer die subjektive Haltung zu der ehemaligen vorsitzenden der Konservativen und Unionistische Partei ausfällt, eine Person aufgrund ihrer Haltung als Hure zu beschimpfen ist schlichtweg einfältig. So sah das auch die Harry Potter Autorin und machte ihrem Ärger Luft. Ihre Beiträge zu dem Thema wurden seit dem 9. Juni millionenfach geklickt und kommentiert. John Niven, Unterstützer der Liberalen, hat etwas gemacht, dem Rowling schon lange leid geworden ist: eine Frau sexistisch beschimpft, nur weil sie nicht der gleichen, männlichen Meinung zu sein schien. Also hat sie ihre Haltung zu diesem Verhaltung mit dem mächtigen Medium Twitter ebenso kundgetan.

Sie twitterte weiter:

„Wenn deine direkte Antwort auf eine Frau, deren Einstellung dir missfällt, ist, sie mit einem Synonym für ihre Vulva zu beschimpfen, dann gesteh es dir ein: Du bist nicht liberal.“

Befremdlich in jeder Hinsicht, ist dieser Kommentar und die Folgen, die dieses Verhalten einiger Männer gegenüber ihrer weiblichen Mitmenschen an den Tag, beunruhigend. Man kann nur dankbar und stolz auf starke Frauen, wie J.K. Rowling sein, die Männer und ihre Aussagen kritisieren und an den Pranger stellen. Ein weiteres Zeichen dafür, dass Gleichberechtigung noch immer einen weiten Weg vor sich hat.

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