Verjüngungskur für die Haare – drei Dinge, die reifem Haar gut tun

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Ein prüfender Blick in den Spiegel am Morgen und man stellt fest: „Irgendetwas stimmt hier nicht…“ Die Haare hängen platt herunter, haben an Glanz verloren und scheinen von Tag zu Tag dünner zu werden. Das kommt dir bekannt vor? Keine Panik, denn das ist ganz normal. Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Körper nicht nur äußerlich, sondern auch innere Prozesse wie Hormonausschüttung und Stoffwechsel durchleben einen Wandel. Dies kann negative Auswirkungen auf deine Haarstruktur haben. Doch wer jetzt denkt, tolles Haar wäre der U30-Generation vorbehalten, der irrt. Denn: du kannst aktiv dazu beitragen, den Zustand deiner Haare zu verbessern. Im Folgenden stellen wir dir Tipps und Tricks vor, die deiner Haarpracht im Handumdrehen eine Verjüngungskur verpassen.

Die richtige Ernährung macht’s

Dieser Aspekt wird in Bezug auf Haarpflege häufig vernachlässigt, denn der Zusammenhang zwischen gesundem Haar und bestimmten Lebensmitteln ist nicht immer offensichtlich. Das ist nicht nur sehr schade, sondern auch fatal, da die Ernährung eine große Rolle in Sachen gesundes, glänzendes Haar spielt. Eisen zum Beispiel mindert Haarausfall. Zu den eisenhaltigen Lebensmitteln gehören unter anderem Mangold und Spinat sowie Beeren. Besonders die beliebte Goji-Beere ist eine wahre Eisen-Bombe und enthält bis zu 11 Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Auch biologisch produzierte Eier sollten regelmäßig verzehrt werden. Inhaltsstoffe wie Vitamin A und Zink stärken die Haare und fördern sogar ihr Wachstum. Noch eine Wunderwaffe in Sachen Haargesundheit: biotinhaltige Lebensmittel. Zu diesen zählen zum Beispiel Haferflocken und Walnüsse. Leckere Avocados und Bananen hingegen sind wichtige Lieferanten des Vitamin-B-Komplexes. Dieser sorgt für starkes Haar- und Nagelwachstum. Wer seinen Haaren etwas Gutes tun will, sollte außerdem auf sehr fetthaltiges Fleisch besser verzichten, denn das fördert die Talgproduktion und begünstigt somit strähniges Aussehen der Haare und eine fettige Kopfhaut.

 

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Oliven- und Kokosöl als nährendes Wundermittel

Im Kampf gegen kraftloses, plattes Haar sind wertvolle Kokos- und Olivenöle echte Geheimwaffen. Während Kokosöl reguliert und pflegt, beugt Olivenöl Schuppen- und Splissbildung vor. Einfach das angewärmte Öl großzügig in den Längen und Spitzen verteilen und über Nacht einwirken lassen. Tipp: das Kopfkissen am besten mit einem Handtuch abdecken, um unschöne Flecken zu vermeiden.

Die optimale Bürste

Bis zu 100 Bürstenstriche sind für die tägliche Haarpflege nötig. Daher sollte die benutzte Bürste die Haare nicht zu sehr strapazieren oder gar an ihnen „herumreißen“. Vor dem Bürstenkauf sollte daher darauf geachtet werden, dass die Borsten keine spitzen Enden besitzen, sondern abgerundet sind. Ein Test auf der Handfläche verrät, ob die Bürste geeignet ist. Auch ein Borstenmix aus Naturhaar und Kunststoff kann helfen, ein Herausreißen der Haare zu minimieren.

Wenn du diese einfachen Tricks im Alltag beherzigst, verwandelst du kraftlose, spröde Strähnen blitzschnell in gekräftigtes, glänzendes Haar.

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