Wieso liebt keiner mehr seine Falten? Das muss sich ändern

Actress Helen Mirren attends the premiere of the movie "The Leisure Seeker" at the 74th Venice Film Festival in Venice, Italy, Sept. 3, 2017.
Credit: News Pictures/face to face
- Germany and Austria rights only -
Actress Helen Mirren attends the premiere of the movie "The Leisure Seeker" at the 74th Venice Film Festival in Venice, Italy, Sept. 3, 2017. Credit: News Pictures/face to face - Germany and Austria rights only -

Age-Shaming gehört mittlerweile zu unserem Leben wie die Zahnpasta auf die Zahnbürste. Die Bezeichnung des Age-Shaming verdeutlicht die gesellschaftliche Abneigung gegen das Altern. Wie konnte das passieren?

Auch unsere Kinder werden, wie wir, sehr früh an das Thema herangeführt. Unsere Mütter beklagten sich über ihr Äußeres, zeigten uns Anti-Aging Cremes, formende Strumpfhosen und schmeichelnde Frisuren. Alles mit einem Ziel: das wahre Alter zu kaschieren, zu verjüngen, zu vergessen. Warum nur?

Frau wird somit von der Gesellschaft, von sich selber, besonders eines vermittelt: dass Altern nicht okay ist, dass es eine Zumutung ist,. Etwas, für das wir uns entschuldigen sollten. Selbstoptimierung, Botox, Schönheits-Operationen und Shaping-Kleidung, all das kämpft gegen das Verblassen der Jugend.

Aber bei all dem haben wir die Wahl: Alter ist ein Zeichen der Reife, des Wissens. Warum wollen das alle verstecken? Ein Umdenken ist nötig und das beginnt bei uns im Kopf. Überdenkt einen Moment, bevor ihr aussehen wollt, wie der operierte Fernsehstar. Warum wollt ihr das und woher kommt der Gedankengang? Bei uns selber startet der erste Schritt in Richtung: Akzeptanz. Und das nicht nur bei den anderen, sondern vor allem bei uns selber.

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